Gute Vorsorge - versichert bei Putton

Freitag, 11. Februar 2011

Fast jeder zweite Euro wird vom Zahnarzt privat abgerechnet

In dem WIP-Diskussionspapier „Ein Vergleich der zahnärztlichen Vergütung nach GOZ und Bema“ wird unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) festgehalten, dass im Jahr 2007 eine Zahnarztpraxis im Durchschnitt einen Umsatz von 462.000 Euro erzielt hat. Auf Privatabrechnungen entfiel hierbei ein Anteil von 48,1 Prozent des Umsatzes.

Im Vergleich zu der vorangegangenen Erhebung aus dem Jahr 2003 sei der Praxisumsatz zwar nur um 1,1 Prozent gestiegen. Die Einnahmen aus privater Abrechnung stiegen allerdings um 15,5 Prozent von 192.000 auf 222.000 Euro. 2003 hatten Privatabrechnungen einen Anteil von 42,1 Prozent.

„Die Vergütung über die GOZ hat damit an Gewicht gewonnen und trägt auch im wachsenden Maße zum Reinerlös der Zahnärzte bei“, wird in dem WIP-Report festgestellt. Und wegen des eingeschränkten Leistungsangebots der GKV müssten auch immer mehr GKV-Versicherte privat in die Tasche greifen und sich nach GOZ abrechnen lassen. Eine GOZ-Novellierung gehe also alle an.

Quellenauszug: Versicherungs Journal

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen